Schutz von Zivilpersonen in bewaffneten Konflikten

Geschichte

12/2013

Geneva Call hat seit 2000 mit mehr als 90 bewaffneten nichtstaatlichen Akteuren (BNSA) einen Dialog aufgenommen

Bis Ende Juni 2014 hat Geneva Call mit über 90 BNSA in allen Kontinenten einen Dialog aufgenommen. 47 BNSA haben mindestens eine Verpflichtungserklärung unterzeichnet.
12/2012

Erste Unterzeichnungen der Verpflichtungserklärung zum Verbot sexueller Gewalt und von Geschlechterdiskriminierung

Fünf iranisch-kurdische BNSA waren die ersten, die Geneva Call’s Verpflichtungserklärung zum Verbot sexueller Gewalt und von Geschlechterdiskriminierung unterzeichnet haben.
11/2012

Geneva Call startet www.theirwords.org

Geneva Call startet www.theirwords.org, ein einzigartiges Online-Verzeichnis von Verpflichtungen, Richtlinien und Vereinbarungen, die BNSA zu Themen des humanitären Völkerrechts und zu den Menschenrechten eingegangen sind.
08/2012

Erste Unterzeichnungen der Verpflichtungserklärung zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten

Die Karenni National Progressive Party/Karenni Army (KNPP/KA) und die New Mon State Party/Mon National Liberation Army (NMSP/MNLA) von Myanmar/Birma sind die ersten beiden Gruppen, die dieVerpflichtungserklärung zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten unterzeichnet haben.
06/2012

Geneva Call bringt eine dritte Verpflichtungserklärung heraus

Geneva Call bringt eine dritte Verpflichtungserklärung heraus, die Verpflichtungserklärung zum Verbot sexueller Gewalt in Situationen bewaffneter Konflikte und zur Beseitigung von Geschlechterdiskriminierung.
01/2012

Geneva Call wird vom Global Journal als eine der 100 besten NGOs ausgezeichnet

03/2011

Eine Expertenkonferenz zu bewaffneten nichtstaatlichen Akteuren und dem Schutz intern vertriebener Personen

Geneva Call organisiert - in Zusammenarbeit mit dem Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) - eine Experten-Konferenz zu BNSA und dem Schutz intern vertriebener Personen.
11/2010

Geneva Call bringt eine zweite Verpflichtungserklärung heraus

Geneva Call bringt eine zweite Verpflichtungserklärung heraus, die Verpflichtungserklärung zum Schutz von Kindern vor den Auswirkungen bewaffneter Konflikte.
06/2009

Zweites Treffen der Unterzeichner von Geneva Call‘s Verpflichtungserklärung zum Verbot von Personenminen

An der Veranstaltung nehmen Repräsentanten von 28 BNSA teil. Es finden auch Diskussionen über den Schutz von Kindern und Frauen in bewaffneten Konflikten statt, und BNSA ermutigen Geneva Call, zu diesen Themen zu arbeiten.
05/2009

Die Arbeit von Geneva Call wird vom Generalsekretär der Vereinten Nationen anerkannt

In seinem Bericht über den Schutz von Zivilpersonen in bewaffneten Konflikten, erwähnt der Generalsekretär der Vereinten Nationen Geneva Call als erfolgreiches Beispiel für humanitäres Engagement bei bewaffneten nichtstaatlichen Akteuren.
09/2006

Die Arbeit von Geneva Call wird vom Europäischen Parlament anerkannt

Das Europäische Parlament drückt seine Wertschätzung für die Arbeit von Geneva Call aus und merkt an, dass die BNSA das Verbot von Minen zu respektieren haben, damit die Ziele der Universalisierung des Übereinkommens der Konvention zum Verbot von Personenminen erreicht werden.
09/2005

Geneva Call wird eine Stiftung nach Schweizer Recht und verbessert damit seine Rechenschaft und Transparenz (im Vergleich zu seinem vorherigen Status als Verein)

06/2005

Die Präsidentin des Genfer Appells wird als eine von 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis nominiert

11/2004

Erstes Treffen der Unterzeichner von Geneva Call‘s Verpflichtungserklärung zum Verbot von Personenminen

Geneva Call beruft - in Partnerschaft mit dem „Program for the Study of International Organization(s) (PSIO)” des „Graduate Institute of International Studies (HEI)” und des „Armed Groups Project“ (University of British Columbia) - das erste Treffen der Unterzeichner der Verpflichtungserklärung zum Verbot von Personenminen ein. An der Veranstaltung nehmen Repräsentanten von 20 BNSA teil.
08/2004

Ein Workshop mit derzeitigen und ehemaligen Kämpferinnen

In Zusammenarbeit mit der PSIO organisiert Geneva Call einen noch nie da gewesenen Workshop mit derzeitigen und ehemaligen Kämpferinnen zum Erfahrungsaustausch über ihre potenzielle Rolle bei der Förderung humanitärer Normen innerhalb ihrer jeweiligen BNSA.
11/2003

Anerkennung der Verpflichtungserklärung zum Verbot von Personenminen durch die Vereinten Nationen

Die Verpflichtungserklärung zum Verbot von Personenminen wird als ein Mechanismus für die Verpflichtung von BNSA in die Leitlinien für humanitäre Massnahmen gegen Minen bei Waffenstillstands- und Friedensvereinbarungen (Mine Action Guidelines for Ceasefire and Peace Agreements) aufgenommen.
04/2002

Erste Verifizierungsmission von Geneva Call

Geneva Call führt seine erste Verifizierungsmission durch und zwar in Mindanao, Südphilippinen.
09/2001

Unterstützende Resolution des Europäischen Parlaments

Das Europäische Parlament verabschiedet eine Resolution, die die internationale Gemeinschaft aufruft, durch NGOs unternommene Anstrengungen zu unterstützen, die BNSA auf das Verbot von Personenminen zu verpflichten.
09/2001

Unterstützungserklärung der Unterzeichnerstaaten des Übereinkommens über das Verbot von Personenminen

Die in Managua versammelten Unterzeichnerstaaten des Übereinkommens über das Verbot von Personenminen bestätigten zum ersten Mal, dass „die Verpflichtung bewaffneter nichtstaatlicher Akteure, die Verwendung von Personenminen im Einklang mit der durch dieses Übereinkommen aufgestellten internationalen Norm einzustellen und auf ihre Verwendung zu verzichten, einen Fortschritt zur Befreiung der Welt von Personenminen darstellen würde.”
03/2000

Geneva Call wird in Genf gegründet

Die Konferenz "Verpflichtung bewaffneter nichtstaatlicher Akteure auf das Verbot von Landminen", die von der Schweizer Kampagne zum Verbot von Landminen und anderen Landessektionen der Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen organisiert wird, bietet die  Gelegenheit, die neue Organisation zu gründen.
03/2000

Erste Unterzeichnung der Verpflichtungserklärung zum Verbot von Personenminen

Zwei BNSA von den Philippinen, die Moro Islamic Liberation Front (MILF) und die Revolutionary Workers Party of the Philippines/Revolutionary Proletarian Army-Alex Boncayao Brigade (RPM-P/RPA-ABB) sind die ersten, die die Verpflichtungserklärung zum Verbot von Personenminen unterzeichnen.